Verkehsmittel

Besitzer der Budapestkarte können die Fahrzeuge der BKV geschl. AG (Budapester Verkehrsbetriebe) wie Straßenbahn, Bus und O-Bus, U-Bahn und die Milleniumsbahn, Zahnradbahn und die Vorortbahn HÉV bis zur Stadtgrenze unbegrenzt in Anspruch nehmen.

Das erste öffentliche Verkehrsmittel der ungarischen Hauptstadt war das Dampfschiff „Carolina“, mit dem man 1820 vor Ort den Schiffsverkehr organisierte. Am ersten Juli 1832 nahm auf den Straßen von Pest das erste „Gesellschafts“-Verkehrsmittel, der Omnibus, seinen Betrieb auf. Die erste Untergrundbahn des Kontinents, die Milleniumsbahn, wurde 1896 fertig. Sie bewahrt in ihren Stationen die Stimmung der Jahrhundertwende. Außer der Milleniumsbahn verkehren in Budapest zwei weitere U-Bahn-Linien in nord-südlicher bzw. ost-westlicher Richtung. Die Zahnradbahn gilt im Großstadtverkehr als Rarität; sie bringt die Fahrgäste auf den Széchenyi-Berg, zur Endstation der Kindereisenbahn hinauf. Und auch wenn es still wird in der Stadt, so kommt das Leben dennoch nicht zur Ruhe: Ein Netz von mehr als 30 Nachtbuslinien überspannt das ganze Stadtgebiet. Die Linien der Vorortbahn HÉV sichern die Verbindung zwischen Budapest und den Städten und Dörfern der näheren Umgebung. Die Budapest-Karte gilt jedoch nur bis zur Stadtgrenze. Wer z. B. nach Szentendre oder Gödöllő fahren will, sollte vor dem Einsteigen unbedingt eine Anschlussfahrkarte an der BKV HÉV-Kasse lösen! (Für die Bergbahn zur Budaer Burg und den Sessellift auf dem Jánosberg gilt die Budapestkarte nicht.) Die BKV AG (Budapester Verkehrsunternehmen) wünscht eine gute Reise!